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	<title>Sämtliche Texte eines irdischen Alltags</title>
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	<lastBuildDate>Mon, 20 Dec 2010 12:18:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Chinesische Sommerfrischler</title>
		<description><![CDATA[Seit zwei Tagen sind wir erstmals in sechs Wochen so richtig auf dem Land. Sechs Wochen lang reisten wir meist durch grosse unbekannte chinesische Staedte. China, der Name ruft in meinem Bildergedaechtnis zwar stets dasselbe alte Bild hervor: Ein gruener Park mit roten Pagodengebaeuden und weissgeschminkte Menschen mit langen Aermeln. Es ist das Chinabild, das [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/07/05/chinesische-sommerfrischler/</link>
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		<title>Ueber Chinas Schachbrett</title>
		<description><![CDATA[Wo lai Zhungguo wanr. Ich komme nach China reisen. Oder: Ich komme nach China spielen. Ob man den Spielstein von Feld zu Feld schiebt oder ob man fremde Laender besucht &#8211; in China benutzt man ein und dasselbe Verb fuer diese Taetigkeiten – &#8220;wan&#8221;. Dabei sind Chinesen nicht wirklich die grossen Welteroberer und leidenschaftlichen Reisenden. [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/07/05/ueber-chinas-schachbrett/</link>
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		<title>Die Bedeutung des Herz-Sutras im Hotel Nepal</title>
		<description><![CDATA[Wie muss es gewesen sein, frage ich mich, in den fruehen Siebzigern, als erstmals antiimperialistische Weltentdecker an den Pokharasee gelangten? Laut Schilderungen haben sie eine bessere Welt entdeckt. Sie liessen sich nieder und lernten die Sprache der Einheimischen, lernten deren Lebensrhythmus, deren Bewegungen, Gesten. In dieser terra incognita gab es genug Freiraum fuer neue Lebensentwuerfe, [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/06/04/die-bedeutung-des-herz-sutras-im-hotel-nepal/</link>
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		<title>Darjeeling 09:40 &#8211; 09:50</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/06/04/darjeeling-0940-0950/</link>
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		<title>Ein Buenzli im Nirvana?</title>
		<description><![CDATA[Wir waren mit dem Bus unterwegs von Kakarbitta nach Kathmandu. Das bedeutete vierzehn Stunden Fahrt, mit nur wenigen Unterbruechen. Der kleine Grenzort war noch ganz in Dunkelheit gehuellt, als wir uns um vier Uhr in der Frueh in den Bus setzten. Auf dem Fahrersims brannten langsam zwei Raeucherstaebchen ab. Wir warteten und verscheuchten die Muecken, [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/05/26/ein-buenzli-im-nirvana/</link>
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		<title>Hindustan &#8211; Ein Rauschen in der Leitung</title>
		<description><![CDATA[So viele Gesichter siehst du, so viele Muender, Augen, Ohren, Frisuren. Da meinst du endlich, &#8220;das&#8221; Gesicht zu sehen, ein Du. &#8220;Wer bist du?&#8221;, denkst du, &#8220;Wie bist du und warum schaust du gerade so?&#8221; Eure feuchten Arme streifen sich beim Voruebergehen, die Blicke senken sich zu Boden. Diese Begegnung wird sich unendlich wiederholen. Ein [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/04/11/hindustan-ein-rauschen-in-der-leitung/</link>
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		<title>Stuendeler Huendeler</title>
		<description><![CDATA[Hundeleben in Indien. Ein Leben als Hund. Hunde leben in Indien. In Indien &#8220;leben&#8221; Hunde. Eine kleine Auslegeordnung zum Thema. In Indien ist ein richtiges Hundeleben moeglich. Mager, zerlaust, rippig, aufgedunsen, von Kraetze befallen sind die schwaecheren, die missmutigeren, die sich winselnd, flehend auf den Boden werfen oder ploetzlich aus mutiger Dummheit irgendwo zubeissen. Die [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/03/29/stuendeler-huendeler/</link>
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		<title>Die Schneiderkatze</title>
		<description><![CDATA[Eines schwuelen Abends auf den Andamaneninseln liefen wir bereits im Dunkeln die betongepfadete Strecke ins Inseldorf hinunter. Wir waren derzeit auf Long Island, einer kleineren, menschenleeren Insel. Das Dorf bestand aus notduerftig gebauten Huetten und Bretterverschlaegen. Zu gewissen Tageszeiten glich die Siedlung einer verlassenen Goldminenstadt. Dort, in dieser verlassenen Ortschaft, oeffneten sich jedenfalls die Fenster [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/03/29/die-schneiderkatze/</link>
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		<title>Sengende Wuensche</title>
		<description><![CDATA[Als wir in Tirupati ankamen, war es ein Uhr nachts. In der blau getuenchten Bahnhofshalle lagen Menschen kreuz und quer mit ihren Kindern, Buendeln und Decken auf dem Boden. Hunde streunten durch das Menschenlabyrinth, Essensreste und Pfuetzen aufleckend. Noch konnten wir die Wunderkraft dieses Pilgerortes nicht erahnen. Mit muedem Blick nach langer blauer Zugfahrt nahmen [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/03/27/sengende-wuensche/</link>
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		<title>Blauer Zug</title>
		<description><![CDATA[Vier Tage Pondicherry. Nun fahren wir gleich weiter nach Andhra Pradesh. Mit einem Bummlerzug. Um 23 Uhr, heisst es, kommen wir an in Tirupati. David sitzt auf der Bank am Perron. Ich schaue ihn durch die blauen Gitterstaebe an. Auf dem Sims steht der kleine Pappbecher mit dem Chai. Auf dem Sitz gegenueber liegt das [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/03/27/blauer-zug/</link>
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		<title>Smalltalk im Paradies</title>
		<description><![CDATA[Wir fuhren nach Kodaikanal. Es war eine Busfahrt wie manche. Der touristische Bergort zeigte sich zunaechst von seiner anstrengenden Seite. Wie immer, wenn man muede und krank ist. Wir fuhren aus der Stadt hinaus auf eine Farm. Eine Aussteigerfarm, die Karunafarm. Ein paar Tage aussteigen: aus der Stadt in die Natur, aus dem Laerm in [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/03/27/smalltalk-im-paradies/</link>
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		<title>Von Stalins Reinkarnation, Heiligen, Halbgoettern und Honda Heroes</title>
		<description><![CDATA[Goetter, Heilige und Helden &#8211; kein Tag in Indien vergeht, ohne dass man ihnen begegnet. Die grossen Tempelanlagen beherbergen einen ziemlich grossen Pantheon. Von Shiva ueber Vishnu und Ganesha bis zu Meenakshi, der fischaeugigen Goettin mit drei Bruesten, &#8211; man findet hier alles. Hier segnet nicht der Priester sondern der Tempelelefant, mit seinem Ruessel gibt [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/03/04/von-stalins-reinkarnation-heiligen-halbgoettern-und-honda-heroes/</link>
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		<title>What you want?</title>
		<description><![CDATA[In Indien wird man viel gefragt. Der suedindische Fragenkatalog ist leider furchtbar monoton und toleriert keinerlei Abweichungen. Ich kann nicht mehr sagen, wie vielen Schulklassen ich geduldig meinen Namen klar und deutlich genannt und brav meine Nationalitaet preisgegeben habe, bis ich mir schon bloed vorkam. Taeglich diese Fragen an Indienreisende. Auch von Erwachsenen: komischerweise dann [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/03/03/what-you-want/</link>
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		<title>Train Kochi-Kollam on Platform 4 (maybe)</title>
		<description><![CDATA[Wir standen frueh auf, um den Zug von Ernakulam nach Kollam zu erwischen. Zuerst assen wir etwas, dann gingen wir zur Faehreanlegestelle, um nach Ernakulam ueberzusetzen, nahmen von der Anlegestelle aus eine Rickshaw zum Bahnhof. Der Zug fuhr unseres Wissens um 10.10. In Wirklichkeit fuhr er um punkt 10 Uhr. Unser desorientierter Lauf auf der [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/02/19/train-kochi-kollam-on-platform-4-maybe/</link>
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		<title>Sich verlustieren in Cochin und Kochi</title>
		<description><![CDATA[Acht Uhr abends in Kochi. Mit meiner Mini Nerd Computer Installation (Tastatur und iPhone als Minibildschirm), irgendwie slapstickartig, sitze ich vor dem Haus von Sir Thomas, der uns ein Zimmer vermietet. Drinnen laufen die Fernseher, irgendwo laeuft Wasser, aus dem gegenueberliegenden Hof dringt familiaeres Gelaechter zu mir herueber. Entfernt hinter mir hoere ich David, der [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/02/09/sich-verlustieren-in-cochin-und-kochi/</link>
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		<title>Die Reise begann beinahe unbemerkt</title>
		<description><![CDATA[In der Schweiz sind wir eingeschlafen, in Indien sind wir aufgewacht. Beinahe unbemerkt sind wir nach Suedindien gereist. Wobei unbemerkt vielleicht der falsche Ausdruck ist. Wir sind mit einer Selbstverstaendlichkeit hierher gereist, die mich an Traume erinnert. Wie oft sprang ich in Traeumen auf ein merkwuerdiges Luftschiff, ohne zu hinterfragen, wohin ich eigentlich reisen moechte [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2010/02/08/die-reise-begann-beinahe-unbemerkt/</link>
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		<title>Mandelstadt</title>
		<description><![CDATA[In der dünnen russischen Winterluft findet die Schwalbe im Flug keine Nahrung. Ihre Lieder werden zu fallendem Eis und zerplatzen stumm wie Feinglaus auf der Erde. Die Schwalbe flieht den Norden und den Schwarm, krallt die Schwalbenfüsse in warme süditalienische Erde und schlägt Wurzeln in Neapolis, der Stadt der Granita a Mandorla, süss, theatralisch, mit [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2009/11/26/mandelstadt/</link>
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		<title>Nach alten Leuten googeln</title>
		<description><![CDATA[Obwohl ich gerade aufbrechen möchte, beschäftigt mich ein kleines Kartonpaket, das vis-à-vis von mir auf dem Tisch steht. Ich bin soeben von der Post zurückgekehrt, wo mir dieses zehn auf zwanzig flächige und 15 cm hohe Päckchen abgegeben wurde. Ich hatte 6 Franken zu bezahlen, denn es handelt sich um eine Rücksendung. Ich kenne das [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2009/01/09/nach-alten-leuten-googeln/</link>
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		<title>Neulich im Zug</title>
		<description><![CDATA[Es war ein Sonntagabend. Ich bestieg am HB Zürich den Schnellzug nach Bern. Ich überlegte etwas länger als sonst, ob ich oben oder unten sitzten sollte und nahm schliesslich neben der Gepäckablage in einem Viererabteil platz. Etwas lustlos nahm ich mein Buch hervor und begann etwas darin zu lesen, als plötzlich drei junge Männer ins [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2008/02/04/neulich-im-zug/</link>
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		<title>Im Schwimmbad</title>
		<description><![CDATA[Während der Sommermonate habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, während des Verfassens von Semesterarbeiten oder überhaupt während intensiver Lernphasen ins Freibad zu gehen und meinen Körper im Wasser abstrampeln zu lassen. Dazu hat das an frühen Nachmittagen so stille Wylerbad seine eigene kleine Poesie. Ein feiner Windhauch kräuselt die glatte Wasseroberfläche, welche zwei Rentnerinnen [...]]]></description>
		<link>http://sarah.sudo.ch/2008/02/04/im-schwimmbad/</link>
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